Um zu ihrere Schule zu kommen steigt sie an der U1 Haltestelle Görlitzer Bahnhof ein, fährt eine Station bis Kottbusser Tor, steigt dort in die Linie U8 und fährt eine weitere Station bis zur Schnönleinstraße.
Ich dachte immer, mit einer Kurzstreckenkarte kann man bis zu 3 Station fahren - aber zu einfach gedacht. Auf der Homepage des BVGs kann man nachlesen:
Das Umsteigen ist nur zwischen U- und S-Bahn gestattet. Fahrtunterbrechungen und Rückfahrten sind ausgeschlossen.
Das les ich doch erst mal so, dass man umsteigen kann, und zwar zwischen U- und S-Bahn. In Wirklichkeit scheint es aber so gemeint zu sein, dass man zwar zwischen U- und S-Bahn, aber nicht zwischen U- und U-Bahn oder S- und S-Bahn umsteigen darf. Warum, das ist mir schleierhaft, das muss irgendwelche esoterischen Gründe haben.
Was noch lustiger ist: in Berlin muss man für einen Hund oder ein Fahrrad eine Fahrkarte lösen! Wenn ich also von Görlitzer Bahnhof bis zur Schönleinstraße mit Hund und Fahrrad fahren will, kann ich entweder zwei Kurzsstreckenkarten zu jue 1,30 €, eine Hunde-Fahrkarte zu 1,40 € und eine Fahrrad-Fahrkarte zu 1,50 € lösen (ich glaube ich muss keine extra Karte für den Hund und da Fahrrad beim umsteigen lösen). Das wird teur sag ich euch! Da kann ich mir ja gleich eine Gruppenkarte holen! Ich kann natürlich auch eine Fahrkarte zum Normaltarif von 2,10 € lösen, aber
Hey, das heißt ja praktisch dass ich mit einer Normalfahrkarte nicht nur eine Station fahren darf, denn das wäre ja eine Fahrt zu einem nahe liegenden Punkt!Innerhalb der Gültigkeitsdauer des Einzelfahrscheines von zwei Stunden dürfen Sie umsteigen oder Ihre Fahrt unterbrechen, so oft Sie wollen. Rück- und Rundfahrten sind hierbei aber nicht gestattet. Rückfahrten sind Fahrten in Richtung auf den Ausgangspunkt auf derselben Strecke wie bei der Hinfahrt. Rundfahrten sind Fahrten, die auf einem anderen Weg als bei der Hinfahrt
führen.
- zum Ausgangspunkt
- zu einem diesem nahe liegenden Punkt
- zu einem Fahrtziel, das mit der Hinfahrt hätte erreicht werden können
Genug davon, Monkey konnte sich jedenfalls irgendwie rausreden und ist noch mal mit dem Schrecken davon gekommen - sie hat einen auf Mitleid gemacht und ihren Mutterpaß vorgezeigt. Sie wollte mit nur nicht recht glauben dass sie ziemliches Glück hatte denn so leicht lassen die BVG Kontros einen nicht laufen.
Die Berliner Kontrolleure sind auch ein wenig mehr auf Zack als in Hamburg, wo man sie schon 100 Meter gegen den Wind riechen kann. In Berlin erkennst du sie manchmal erst, wenn sie direkt vor dir stehen. Obwohl, mit ein wenig Übung funktioniert es doch. Die Grundregel lautet, Kontrolleure sind nie alleine - auch wenn sie versuchen den Anschein zu erwecken kann man an ihrer Körpersprache doch erkennen, wie sie mit ihren Kollegen kommunizieren. Ansonsten gibt es noch einige subtile Merkmale an denen man sie erkennen kann - sie tragen zum Beispiel so gut wie nie irgendwelche schweren Taschen bei sich, sie sind unauffällig gekleidet, ohne Kinder oder Begleitung unterwegs und wirken eher gelangweilt aber nicht gestresst.
Ich will hier übrigens niemanden zum Schwarzfahren anstiften, ich gebe nur meine Beobachtungen wieder. Ich selber löse auch meistens eine Karte, aber es gibt Situationen (kein Kleingeld dabei, Automat kaputt, Zug kommt gerade usw.) wo ich doch hin und wieder diesen dazu komme.
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